Julien Salemkour ist einer der talentiertesten und vielseitigsten jungen Dirigenten seiner Generation. 2011 wurde ihm der Titel Staatskapellmeister an der Staatsoper Berlin verliehen, eine Ehre, die zuvor nur Herbert von Karajan und Sebastian Weigle zuteil wurde. Zu den wichtigsten Stationen von Salemkours bisheriger Laufbahn gehören Dirigate an der Metropolitan Opera New York („Turandot“), dem Teatro alla Scala Milano („Schwanensee“), an der Semperoper Dresden („Die Zauberflöte“, „Barbiere di Siviglia“, „Rigoletto“) und „Salome“ mit dem Israel Philharmonic Orchestra.

Julien Salemkour studierte Dirigieren bei Michael Gielen am Mozarteum Salzburg und in Hannover bei Hans-Peter Joeris. Nach einigen Jahren als Korrepetitor in Nürnberg, Leipzig, Mannheim und Paris wurde er 2001 Assistent von Daniel Barenboim an der Staatsoper Berlin. Seit 2003 hat er an diesem Haus mehr als 200 Vorstellungen geleitet, darunter „Don Giovanni“, „Die Zauberflöte„, „Macbeth“, „Aida“, „La Bohème“ und „Turandot“.

Ein Höhepunkt seiner Karriere bildete 2006 ein kurzfristiges Einspringen für Daniel Barenboim anlässlich eines Galakonzerts zu Mozarts 250. Geburtstag. Bei dieser weltweit übertragenen Veranstaltung spielte und dirigierte Salemkour Mozarts Klavierkonzert N° 23.

Regelmäßige Zusammenarbeit erfolgt mit Künstlern wie Christine Schäfer – sie erbat sich Julien Salemkour als musikalischen Leiter für ihre kürzlich erschienene neue Arien-CD mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin – Rene Pape, Daniel Barenboim, Rolando Villazon und Anna Netrebko. Im Januar und Februar 2013 dirigierte Salemkour Donizettis „L’elisir d’amore“  am New National Theater in Tokyo.

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